Autor: Nathalia Schmidt

  • Steckbrief: Madoka Sugai

    Steckbrief: Madoka Sugai

    Im »Steckbrief« stellen sich unsere Tänzerinnen und Tänzer vor, hier kommt Madoka Sugai.

    Name: Madoka Sugai
    Geburtsdatum und -ort: 12.07.94 in Atsugi City, Kanagawa Präfektur. Japanerin.
    Engagement: Hamburg Ballett seit 2014, Solistin ab 2017, Erste Solistin ab 2019. Bundesjugendballett von 2012-2014

    Lieblingsfarbe: Gelb
    Lieblingsfilm: Komödien, Actionfilme und Ghibli-Filme!
    Lieblingssong: J-Pop!

    Wenn ich keine Tänzerin wäre, wäre ich …
    … eine Athletin – mein Ziel: Olympia! 

    Wie und womit verbringst du deine Zeit in Quarantäne? / Dein Corona DIY-Tipp?
    Ich verbringe meine Tage während der Quarantäne ungefähr so: Ich mache mein Training und diverse Workouts, putze meine Wohnung, spreche viel mit meiner Familie und meinen Freunden, schaue mir Videos und Filme auf YouTube und Netflix an und spiele viel mit meiner Katze, die mir sehr viel Liebe gibt!

    2012 bist du nach Hamburg gezogen, um beim Bundesjugendballett anzufangen. Was ist das Wichtigste, das du als Mitglied dieses Ensembles gelernt hast?
    Ich habe sehr viel gelernt … vor allem erinnere ich mich daran, dass wir in jedem Moment aufgefordert waren, flexibel zu agieren. Weil wir als BJB überall und an allen erdenklichen Orten aufgetreten sind. Mal tanzten wir auf sehr engem, mal auf sehr weitem Raum – sogar mitten auf der Straße! Allein daran sieht man, wie flexibel wir waren, wie wir uns immer wieder auf neue Räume, eine neue Umgebung einstellen mussten. Seitdem versuche ich immer, mich schnell und kreativ in neuen Situationen zurechtzufinden. 

    Madoka Sugai mit dem Bundesjugendballett © Marcus Renner

    Dies oder Das …

    Comedy oder Drama?
    Comedy!  

    Bücher oder Filme?
    Filme.

    Zuhören oder Sprechen?
    Zuhören.

    Frühaufsteher oder Nachteule?
    Nachteule.

    Sommer oder Winter?
    Sommer!!  

    Berge oder Meer?
    Meer.

    Familie oder Freunde?
    Familie … aber wenn ich beides wählen könnte, dann beides!

    Tee oder Kaffee?
    Kaffee.

    Kochen oder Bestellen?
    Kochen.

    Alster oder Elbe?
    Alster.  

    Nathalia Schmidt

  • Steckbrief: Florian Pohl

    Steckbrief: Florian Pohl

    Im »Steckbrief« stellen sich unsere Tänzerinnen und Tänzer vor, hier kommt Florian Pohl.

    Name: Florian Pohl
    Geburtsdatum und -ort: 19.09.89 in Karlsruhe. Deutscher.
    Engagement: Hamburg Ballett seit 2009, Solist ab 2019

    Lieblingsfarbe: Grün
    Lieblingsfilm: Ich bin mehr der Serien-Typ, also »Friends«
    Lieblingssong: »Spirit Bird« von Xavier Rudd

    Wenn ich kein Tänzer wäre, wäre ich …
    … Personal Trainer, da ich gerne Menschen motiviere, mit ihnen zusammenarbeite und auch selber Sport liebe.

    Wie und womit verbringst du deine Zeit in Quarantäne? / Dein Corona DIY-Tipp?
    Ich trainiere, miste aus, telefoniere/FaceTime mit meiner Familie und Freunden, lese und genieße die Sonne auf dem Balkon, soweit das Wetter es zulässt.

    Was macht dich zu einem guten Tanzpartner?
    Das Wichtigste ist immer, dass man seinen Tanzpartner respektiert und Spaß zusammen hat. Ich versuche ihm – oder ihr – Sicherheit zu geben, um so Vertrauen aufzubauen. Das gelingt mit einer Mischung aus Kraft und Koordination.

    Dies oder Das …

    Comedy oder Drama?
    Comedy.

    Bücher oder Filme?
    Bücher.

    Zuhören oder Sprechen?
    Sprechen.

    Frühaufsteher oder Nachteule?
    Frühaufsteher.

    Sommer oder Winter?
    Sommer.

    Berge oder Meer?
    Meer.

    Familie oder Freunde?
    Familie.

    Tee oder Kaffee?
    Kaffee.

    Kochen oder Bestellen?
    Kochen.

    Alster oder Elbe?
    Elbe.

    Nathalia Schmidt

  • Steckbrief: Anna Laudere

    Steckbrief: Anna Laudere

    Im »Steckbrief« stellen sich unsere Tänzerinnen und Tänzer vor, hier kommt Anna Laudere.

    Name: Anna Laudere
    Geburtsdatum und -ort: 19.02.83 in Sigulda. Lettin.
    Engagement: Hamburg Ballett seit 2001, Solistin ab 2008, Erste Solistin ab 2011

    Lieblingsfarbe: Lila
    Lieblingsfilm: Es gibt viele Filme, die ich mag!
    Lieblingssong: Das hängt ganz von meiner Stimmung ab …

    Wenn ich keine Tänzerin wäre, würde ich …
    … liebend gerne mit Tieren arbeiten!

    Wie und womit verbringst du deine Zeit in Quarantäne? / Dein Corona DIY-Tipp?
    Ich verbringe die Quarantäne mit meinem Ehemann, meinem Hund und viel über FaceTime mit meiner geliebten Familie und meiner engsten Freundin Elza. Ich finde, es ist sehr schwierig und besorgniserregend so weit von der Familie weg zu sein, mit geschlossenen Grenzen und unwissend, wann man sie wiedersehen kann.

    Wir haben uns ein kleines Studio in einem Zimmer eingerichtet, wo wir arbeiten und in Form bleiben können; physische Betätigung hilft der Seele, dem Kopf und dem Körper! Die andere Hälfte des Tages fahren wir raus, um Orte zu finden, an denen niemand ist und machen große Spaziergänge mit unserem Hund Zig Zag. Hamburg und seine Umgebung sind wirklich wunderschön; es gibt viele ruhige Parks, wo man nur Natur hören kann!

    Ich liebe es zu kochen, also verbringe ich die restliche Zeit des Tages damit ein leckeres Abendessen zuzubereiten. Danach suchen wir uns etwas zum Anschauen aus; zuletzt haben wir Alvis Hermanis Theaterstück »Shukshin Stories« (aus dem Moscow National Theater) oder die Filme »Mein Onkel« und »Tatis herrliche Zeiten« von Jacques Tati gesehen – großartig! Es gibt viele Möglichkeiten gute Sachen zu sehen! Vor allem aber versuchen wir uns gegenseitig zu unterstützen und die Stimmung hoch zu halten – das wundervolle Frühlingswetter der letzten Wochen ist dabei eine Hilfe. Ich hoffe sehr, dass wir bald zurück ins Studio und auf die Bühne können und dass die Grenzen wieder öffnen!

    Anna Laudere und Edvin Revazov proben mit Kevin Haigen »Die Kameliendame« © Kiran West

    Dein Repertoire umfasst viele verschiedene Rollen und Soli. Wie bereitest du dich vor der Vorstellung für die jeweilige Interpretation vor?
    Jede Rolle ist anders. Für mich ist es wichtig eine reale Wahrheit in jeder Rolle sowie die Emotionen der Rolle zu finden und zu erkennen, was sie für mich bedeuten. Und natürlich auch physische Arbeit, sodass ich nicht mehr darüber nachdenken muss, wie die Abfolge der Bewegungen ist. Der Körper »erinnert« sich an die Proben. Ich muss das Wie beherrschen, damit ich das Warum transportieren kann. Außerdem ist für mich – und wie ich glaube für jeden Tänzer – Leitung wichtig. Die bekomme ich von den Ballettmeistern und natürlich von John Neumeier!

    Dies oder Das …

    Comedy oder Drama?
    Drama.

    Bücher oder Filme?
    Filme.

    Zuhören oder Sprechen?
    Das hängt davon ab … manchmal Zuhören, manchmal Sprechen!

    Früher Vogel oder Nachteule?
    Nacht Vogel.

    Sommer oder Winter?
    Sommer mit viel Sonne oder Winter mit viel Schnee.

    Berge oder Meer?
    Das Meer.

    Familie oder Freunde?
    Familie und enge Freunde, die ich schon zur Familie zähle.

    Tee oder Kaffee?
    Morgens Kaffee, abends Tee.

    Kochen oder Bestellen?
    Ganz klar: Kochen.

    Alster oder Elbe?
    Elbe.

    Lisa Zillessen